Aktuelles

Humanisten-Residenz im Odenwald – Das Wallfahrtsmuseum in Walldürn

Ein echtes Statement in Stein: Ende des 16. Jahrhunderts entstand hier ein Wohnhaus, die Hauptstraße teilend, das so eigentlich gar nicht hätte gebaut werden dürfen – derartige Häuser waren damals eher der Obrigkeit vorbehalten. Bürger lebten zu dieser Zeit meist in Fachwerkhäusern mit steinernem Sockel.

Umso außergewöhnlicher ist dieses Gebäude: Im Obergeschoss – seit den 1960er Jahren sichtbar – finden sich Inschriften, die von den religiösen Umbrüchen jener Epoche erzählen. Zwischenzeitlich konnten wir nachweisen, dass es derartige Inschriften in allen Teilen des Hauses gab. Leider ist vieles davon verloren, aber manches haben wir zusätzlich sichtbar gemacht, sodass es künftig vom Museumsbesucher betrachtet werden kann.

Die Wandtexte gehen auf einen der prägendsten Denker des Humanismus, Francesco Petrarca, zurück. Sein im 16. Jahrhundert auch auf Deutsch verbreitetes „Glücksbuch“ lieferte die Vorlage für ein klares Statement des Bauherrn – dieses Haus sollte mehr sein als ein Zuhause: ein Bekenntnis zu Bildung, Geist und humanistischen Idealen.

Das künftige Museum beinhaltet die Wallfahrt in Walldürn, Stadtgeschichte, das römische Erbe der Stadt und nun neu die Hausgeschichte sowie die des Valentin Stumpf, des Erbauers des Gebäudes.

Die Eröffnung des Museums findet am 17. Oktober 2026 statt.

Kleines Theater, großer Neustart!

Vor 80 Jahren baute Luigi Malipiero sein Torturmtheater. Vor 50 Jahren übernahm Veit Relin eines der kleinsten Theater Deutschlands. Am 27. Februar 2026 schloss sich die Tür.

Angelika Relin übergab uns den Schlüssel. Wir haben sechs Wochen Zeit, das gesamte Theater zu überarbeiten und es an die neuen Pächter, Christian Peter Hauser und Katja Thost-Hauser, zu übergeben.

Die Premiere ist am 17. April 2026!

Baustart des Markthauses bei strahlendem Frühlingswetter

Mit der Kranstellung ist heute bei bestem Frühlingswetter der Startschuss für die Baustelle „Markthaus Dettelbach“ gefallen!

Ein großartiger Auftakt für ein spannendes Projekt – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten und auf die gemeinsamen Fortschritte in den kommenden Monaten.

Auf eine erfolgreiche, partnerschaftliche Bauzeit und ein starkes Ergebnis!

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2026!

Ein intensives Baujahr geht zu Ende: Mehrere spannende Projekte konnten fertiggestellt werden, viele weitere wurden erfolgreich begonnen und vorangebracht.

Gleichzeitig war es ein Jahr des Innehaltens – ein Jahr bedeutender persönlicher Meilensteine. Ich darf auf 30 Jahre Berufserfahrung als Architekt zurückblicken. Vor 20 Jahren wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit, wir gründeten das Architekturbüro Staib + Wiener. Seit nunmehr 10 Jahren führe ich das Architekturbüro Friedrich Staib mit Sitz in Sommerhausen.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken – bei Ihnen als Wegbegleiter über all diese Jahre.

Lassen Sie uns auch künftig gemeinsam weiterarbeiten am Erhalt unserer Baukunst, an der Stärkung unserer Innenstädte und an der Schaffung von Architektur für Menschen.

Friedrich Staib
mit dem gesamten Team

Der Alte Hafen Marktsteft wurde mit der bayerischen Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet!

Wir freuen uns sehr und sind stolz auf „unser“ Projekt und die tolle Auszeichnung!

Sagenhaft Unterfranken, ab 1:05:48 mit Friedrich Staib, dem Architekturbüro und Sommerhausen.

„… In Sommerhausen gibt es die größte Denkmaldichte in ganz Deutschland. Das liegt an den Fachwerkhäusern. Hier begegnet Axel Bulthaupt einem Mann, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, möglichst viele davon zu erhalten. …“