Wohngebäude

Kloster Oberzell, Schlösschen

Architekturbüro Staib + Wiener

Auftraggeber:
Kongregation d. Dienerinnen d. hl. Kindheit Jesu

Standort:
Kloster Oberzell, 97299 Zell am Main

Typologie:
Wohngebäude, Baudenkmal

Leistungsumfang:
Befunduntersuchung, Planung und Durchführung, Leistungsphasen 1-9

Ausführungszeit:
2012-2014

Das „Schlösschen“ Kloster Oberzell ist die ehemalige Sommerresidenz des Würzburger Bankiers Jakob Hirsch (1789-1876), das heute als Schwesternkonvent der Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu – Oberzeller Franziskanerinnen genutzt wird.

Der jüdische Bankier erwarb das Klosteranwesen Anfang des 19. Jahrhunderts nach der Säkularisierung.

An der nordöstlichen Ecke des Areals ließ er ca. 1813 durch den Architekten Peter Speeth, das Schlösschen in der Sprache der „Revolutionsarchitektur“, errichten.

Ca. 42 Jahre nach der Erbauung des Schlösschens, gründete 1855 die Würzburgerin Antonia Werr (1813 – 1868) in dem Gebäude „eine Anstalt für Mädchen und Frauen in Not“, aus der die Kongregation der Hl. Kindheit Jesu hervorging. 

Um 1970 erfolgte die letzte umfangreiche Sanierung des Gebäudes, das zu dieser Zeit bereits zurück im Besitz des Klosters war und als Wohnhaus für Schwestern diente.

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